Liste der erhältlichen Mitteilungen
Dr. Beatrix Patzak:
"Faszination und Ekel"
Das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum im Wiener Narrenturm
Stocker-Verlag; € 19.90.
Das Buch können Sie hier bestellen.
Faszination und Ekel - zwei Begriffe, die eng beieinanderliegen können ...
... im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum im Wiener Narrenturm überwiegt eindeutig die Faszination.
Mit seinen vielen Präparaten in allen Variationen, die Fehlbildungen, Krankheiten, aber auch tragische Unfälle veranschaulichen, fesselt das Museum seine Besucher. Für die Mediziner der vergangenen Jahrhunderte erfüllten diese Präparate mehrere Zwecke. Sie dienten der Dokumentation und dem "Sichtbarmachen" medizinischer Fälle, fungierten als Anschauungsmaterial für Mediziner und deren Studenten und unterstützten so auch die Weiterentwicklung der Medizin. Mit welch großartigem Geschick sie hergestellt wurden, wird hier anhand von vielen Bildern ebenso gezeigt wie die verschiedenen Arten von Präparaten, wie Moulagen, Feucht- oder Schädelpräparate.
Jedes Ausstellungsstück wird im Musealkatalog näher erklärt: von wem und woher es stammt, was es zeigt und wie alt es ist, erfährt der Leser dieses Buches ebenso wie der Besucher des Museums. Anhand der vorgestellten Präparate nimmt dieser Führer den Leser an die Hand und führt ihn durch das Museum, seine Entwicklung und seine faszinierende Geschichte.
Bei diesem Rundgang darf eines nicht vergessen werden: dass der Narrenturm in Wien, seine Geschichte und seine Architektur ebenso faszinierend sind wie die des Pathologisch-anatomischen Museums.
Alfred Stohl:
"Der Narrenturm –
oder die dunkle Seite der Wissenschaft"
Böhlau Verlag, Wien.
Das Buch können Sie hier bestellen.
"Geburtshilfe und Geburtsmedizin"
einst
& heute
Eine Versanstaltungsreihe des Pathologisch-anatomischen
Bundesmuseums Wien - Oktober 1998
Preis: Euro 12,21
Das Bedürfnis nach alternativen geburtshilflichen Behandlungsmethoden hat innerhalb
der Bevölkerung als auch in medizinischen Fachkreisen zu einer neuen Sichtweise auf
Schwangerschafts-, Geburts- und Nachgeburtsbetreuung geführt. Ein Teil der von Geburten
betroffenen Bevölkerung begibt sich in hochgerüstete Spitalseinrichtungen, während der
andere Teil der Bevölkerung sich ganz bewusst für eine Geburt in vertrauter Umgebung
entscheidet.
Diese zwei unterschiedlichen Denkmodelle zu erarbeiten und zu überprüfen, war Ziel der
Veranstaltungsreihe Geburtshilfe und Geburtsmedizin einst & heute, die im Oktober 1998
im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum stattgefunden hat.
Mit dieser Veranstaltungsreihe wurden neue Impulse und Lernprozesse in Gang gesetzt, die
für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Organisation im Bereich musealer Forschung
und Praxis eingesetzt werden können.
Die Referate der Vortragenden, die hier in einer überarbeiteten Version abgedruckt
werden, bieten einen Einblick in die Thematik der Geburtshilfe und Gynäkologie und sind
auch für nichtmedizinisches Fachpublikum bestens geeignet.
Die Texte werde von umfangreichem Bildmaterial begleitet, das aus den Schaumräumen und
der Studiensammlung des Pathologisch-anatomischen Bundesmuseums zusammengetragen wurde.