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Cold case – warum Ludwig van Beethoven vergiftet wurde
1826 war Beethoven an einen Lungenentzündung erkrankt, ausserdem traten ein Aszites (Wasseransammlung im Bauch) auf. Der Musiker wurde in Wien von Dr. Wawruch behandelt.
Die zu dieser Zeit gängige Behandlung bei Aszites war die Punktion und das Ableiten der Flüssigkeit. Dies erleichterte die allgemeine Befindlichkeit für kurze Zeit, denn nach wenigen Tagen wird die Flüssigkeit wieder nachproduziert.
Um die Wunde nach der Punktionsnadel zu versorgen und eine Infektion zu verhindern wurden bleihaltige Salben eingesetzt. Viele Stoffe, die sich im Körper befinden, werden im Haar gespeichert. Das heißt die Inhaltsstoffe der Haare sind Zeugnis für die letzten Monate des Lebens eines Menschen.
Univ. Prof. Dr. Christian Reiter vom Department für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Wien erzählt über die Ergebnisse der Haaranalysen von Ludwig van Beethoven und weitere neue gerichtsmedizinische Erkenntnisse rund um das Ableben des großen Musikers.
Anmeldungen sind wegen des begrenzten Raums zu empfehlen.
Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19 Uhr, Eintritt: € 6,–
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