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Aktuell


 

K A S P A R  H A U S E R

Das THEATER OHNE FURCHT UND TADEL zeigt:

K A S P A R H A U S E R
Vom Seelenleben eines Menschen

von Sonja Graf

„Vor etlichen Wochen habe ich von Gartenkress meinen Namen gesäet und dieser ist recht schön gekommen, der hat mir eine solche Freude gemacht, dass ich es nicht sagen kann und da ist einer in den Garten hereingekommen, hat viele Birnen fortgetragen, der hat mir meinen Namen zertreten…“


Inszenierung und Gesamtleitung: Sonja Graf & Markus Hummel
Mit: Rita Dummer, Sonja Graf, Markus Hummel
Am Cello: Klaus Joachim Keller
Komposition und Klanginstallation: Markus Hummel
Film, Raum, Kostüm: Sinn & Wahn. Kunst
Aufführungsort: Narrenturm, Pathologisch-Anatomisches Bundesmuseum,
Spitalgasse 2, A-1090 Wien
Premiere/Uraufführung: Do 10.Juni 2010

Vorstellungen: 11., Fr 12. sowie Sa 13. November 2010
Beginn: 19.30 Uhr
Karten und Infos unter:
0676/425 09 85
Kartenpreise: 8€ - 15€

Am Pfingstmontag des Jahres 1828 erscheint auf einem einsamen Platz mitten in Nürnberg „in höchst auffallender Haltung des Körpers“, „schwankend wie ein Betrunkener“ ein junger Mensch, den keiner kennt. In seiner Hand hält er einen Brief adressiert an den Rittmeister des 6ten Regiments der Leichten Reiterei; auf jede an ihn gerichtete Frage antwortet der Fremde ohne Sinn und Verstand mit ein und demselben Satz: „I möcht a söchäner Reiter wärn, wie mei Vater gwän is.“ Niemand weiß, woher er kommt. Der Sprache kaum mächtig wird er von den Behörden aufgegriffen und schreibt mit ungelenker Hand den Namen: Kaspar Hauser.
Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass der junge Mann Opfer eines ungeheuren Verbrechens geworden ist. Über zwölf Jahre hatte man ihn vollkommen allein in einem finsteren Gelass gefangen gehalten und schließlich unter rätselhaften Umständen ausgesetzt. Der Magistrat nimmt sich seiner an, das Schicksal des „Kindes Europas“ findet allerorten reges Interesse. Und langsam erwacht das verstörte Bewusstsein des unbekannten Findlings, entwächst er der Sprachlosigkeit, gewinnt er sich die Welt: die Sterne, den Schnee, ein weiches Bett, die Musik. Und Spuren seiner Erinnerung.
Die für Hauser glückliche Zeit endet jedoch plötzlich: aus dem Dunkeln tritt ein Vermummter auf ihn zu und verletzt ihn schwer. Drei Jahre später wird er an den Folgen eines weiteren Attentates innerlich verbluten - Ziel und Zweck eines brutalen, politischen Kalküls, der zynischen Gier nach Macht. Die genauen Umstände des Mordes bleiben unbekannt. Kaspar Hauser wird zum Rätsel seiner Zeit.

Nach Originaldokumenten und dem bekannten Roman von Jakob Wassermann wird ein Stück subjektiver Geschichte erzählt, vom Erwachen der Seele, vom Ringen um den Geist, von einem gewaltsamen, unbegreiflichen Ende. Von der Bestürzung über die Welt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


      
 
 

TOWER OF POWER 2010

Zum 8. Mal: Ferien im Narrenturm
26. Juni – 12. August 2010

Die Sommerveranstaltungen des
Pathologisch-anatomischen Bundesmuseums 2010
in Kooperation mit dem Verein EVOLVER
und dem Verein der Freunde der
Pathologisch-anatomischen Museen Österreichs


Zum achten Mal präsentiert der Narrenturm im alten AKH dieses Jahr seine Sommerveranstaltungen unter dem Titel Tower of Power.
Nach einem fulminanten Eröffungswochenende – am Samstag Vernissage, Kabarett mit Gunkl und Konzert, gefolgt vom neuen „Krimisonntag im Narrenturm“ – erwarten Sie heuer ab 1. Juli sieben fulminante Donnerstag-Abende: wissenschaftliche und politische Vorträge, Pathologie und Gerichtsmedizin, Philosophie und Alkoholismus, Lesungen und Buchpräsentationen, Lesetheater und Schellacks …
Es gibt nichts, was es diesen Sommer im Narrenturm nicht gibt. Also lassen Sie sich den „Tower of Power 2010“ nicht entgehen – und machen Sie Ferien im Narrenturm!

Alle Informationen zum Programm, den Beginnzeiten und den Eintrittspreisen finden Sie auf unserer speziellen Veranstaltungs-Website.

tower of power 2010
 
 


Liebes-Tanz im Narrenturm

Zum Welttanztag 2010 am 29. April gastiert das Tanztheater-Ensemble Carousel im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum in Wien – mit seinem gefühlsbetonten Programm „Die Allmacht der Liebe“.

„Liebe auf den ersten Blick ist ungefähr so zuverlässig wie eine Diagnose auf den ersten Händedruck.”
George Bernard Shaw


Die Liebe …
Sie ist, wie wir alle wissen, eine Himmelsmacht. Sie hält uns am Leben und auf den Beinen, sie befördert uns aus dem Alltag in höhere (manchmal aber auch höllische) Sphären, sie ist ein seltsames Spiel. Es gibt praktisch keinen Autor oder Filmregissseur, der sich nicht mit ihr auseinandergesetzt hat. Von Shakespeare bis Chuck Palahniuk, von Hitchcock bis Woody Allen – sie alle machen sich Gedanken über dieses Gefühl, das uns von der Geburt bis zum Tode begleitet, wenn wir Glück haben, aber auch, wenn wir mit unerwiderten Gefühlen allein dastehen. Künstler erzählen Liebesgeschichten, die so kitschig sein können wie Love Story, aber auch so abgehoben wie Memento. Und auch wir würden dauernd über die Liebe nachdenken, müssten wir uns nicht mit ärgerlichen Dingen wie Arbeit, Haushalt und Steuern herumärgern.

Auch die Tanztheatergruppe Carousel befasst sich in ihrer Produktion Die Allmacht der Liebe mit dieser fruchtbarsten aller Emotionen. Die Truppe, die bereits zahlreiche internationale Gastspiele gegeben hat und Konzerte, Sprechtheater, Performance und Tanz zu neuartigen künstlerischen Kombinationen verbindet, wird das Publikum am Welttanztag 2010 (29. April) im Wiener Narrenturm – dem Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum – auf eine Reise durch die Welt der Gefühle mitnehmen und die Liebe in ihren verschiedenen Facetten präsentieren. Das Karussell passiert dabei etliche Kulturen der Welt, lässt neben der Romantik auch Komödiantisches nicht zu kurz kommen und behandelt das Thema mit Feingefühl, Witz und Dynamik. Die Allmacht der Liebe ist ein Abend, der sicher für einige Überraschungen sorgen wird – und die hören bei der ungewöhnlich interpretierten Deutschen Hymne von Haydn und guten Ratschlägen vom Inder noch lange nicht auf …

Walter Baco, 1993 einer der Mitgründer des Carousel Theater, wurde 1952 in Wien geboren und lebt heute in Wien und Niederösterreich. Er ist Komponist, Schriftsteller, Regisseur und Performance-Künstler. Baco studierte Komposition für audiovisuelle Medien an der Hochschule für Musik in Wien, gründete mehrere Kulturinitiativen und Programmreihen und hatte bisher in allen größeren Städten Österreichs sowie international (Paris, Zürich, Köln, Zagreb u. a.) Auftritte, Lesungen, Konzerte und Gastspiele. Er erhielt zahlreiche Preise (u. a. den Theodor-Körner-Preis für Literatur), schrieb für Zeitungen, Zeitschriften sowie Radio und ist Autor mehrerer Bücher – z. B. System Success – Anleitung zum Untergang, Die Nirwana Connection und Die Erhebung.


Website: kulturag.heim.at


„Die Liebe besteht zu drei Vierteln aus Neugier.“
Giacomo Casanova


Info:
Tanztheater-Ensemble Carousel
„Die Allmacht der Liebe“
Do., 29. 4. 2010, Beginn: 18.30 Uhr (Einlass: 18 Uhr)
im Hof des „Narrenturms“
Altes AKH, Uni-Campus, Spitalgasse 2, 1090 Wien (Zugang: Van-Swieten-Gasse)
Eintritt: € 8,– (für Vereinsmitglieder: € 6,–)
Kartenbestellung: 01/406 86 72/2;

 
 

Einladung zum Vereinsabend

Der Narrenturm gibt sich die Ehre.

Am 17. März lädt der Verein der Freunde der Pathologisch-anatomischen Museen Österreich Mitglieder und "Sympathisanten" zu einem Vereinsabend in den Narrenturm, das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum auf dem Gelände des Alten AKH/Uni Campus ein.

Der Abend soll den Vereinsmitgliedern nicht nur die Gelegenheit zu einem Treffen geben, sondern auch Interessenten, den Verein näher kennenzulernen. Zudem können alle Besucher den Verein und den Narrenturm unterstützen - beim Abverkauf von Büchern aus dem Museums-Shop sowie die Möglichkeit zum Ankauf von Bildern des Künstlers Harald Koeck aus Privatbesitz. Der Erlös des Abends kommt dem Verein der Freunde der Pathologisch-anatomischen Bundesmuseen Österreichs und seinen Aktivitäten zur Erhaltung und Förderung der Sammlung im Narrenturm zugute.

Ort: Pathologisch-anatomisches Bundesmuseum im Narrenturm
Datum: 17. März 2010
Beginn: 18.30 Uhr

Ablauf:
1.
Präsentation der neuen Elektropathologischen Sammlung des Museums
2. aktuelle Informationen über die Zukunft des Museums
3. Der Verein der Freund der Pathologisch-anatomischen Museen Österreich stellt sich vor. Ein Termin für die Vereins-Hauptvollversammlung wird vereinbart; danach werden kurz das heurige Sommerprogramm des Vereins im Narrenturm - Tower of Power 2010 - sowie weitere Veranstaltungen (etwa zum Welttanztag) präsentiert.
4. Buchbasar - Abverkauf der Bücher aus dem Museums-Shop
5. Besichtigung von 3 Werken aus dem Zyklus ´Leib ohne Seele´ des Malers Harald Koeck. Der Maler und Graphiker hat sich in seinen Bildern, die mittlerweile auf dem internationalen Kunstmarkt hohe Preise erzielen, auf eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tod spezialisiert. Weitere Informationen über den Künstler: www.harald-koeck.com

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

   
 

Berührungsspannung

Am Donnerstag, den 25. Februar, um 18:00 Uhr findet die Eröffnung des Vermittlungsprogramms zur Elektropathologie im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum statt.

Programm:
18.00 Uhr Zur Begrüssung:
"Der Widerstrand eines Frankfurter Würstels."
Versuchsanordnung Lichtbogen gezeigt von Eduard Winter und Rupert Hampl.

18.30 Uhr: Besichtigung der Ausstellung.
19.00 Uhr: Diskussion und Buffet.

Der elektrische Strom als neue Technologie am Ende des 19. Jahrhunderts brachte wiederum neue Probleme mit sich. Aufgrund der Verletzungen durch Elektrizität entstand in Wien unter
Stefan Jellinek ein neuer mediznischer Arbeitsschwerpunkt, die Elektropathologie. 1906 wurde erstmals auf der Weltausstellung in Wien eine kleine Sammlung von elektropathologischen Ausstellungsstücken gezeigt. Der dortige große Erfolg begründete das Elektropathologische Museum in Wien.
2002 wurde das Elektropathologische Museum geschlossen und dem Technischen Museum übergeben. Die tierischen und menschlichen Feuchtpräparate wurden dem Pathologisch - anatomischen Bundesmuseum als Leihgabe übergeben und sind nun der Öffentlichkeit zugänglich.

Ab sofort gibt es ein Vermittlungsprogramm. Die Führung zeigt verschiedene Präparate zu den Themen Stromunfall, Blitzschlag und Lichtbogenunfall. Auch die technischen Grundlagen werden im Laufe der Führung vermittelt. Ebenfalls wird auf die Vermeidung von Strom eingegangen.

Bei dem Vermittlungsprogramm werden im Anschluß an eine Führung durch die elektropathologische Sammlung die wichtigsten technischen Grundlagen und Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit elektrischem Strom erläutert und mit Experimenten und Filmmaterial anschaulich dargestellt.


Beitrag aus der Chronik des ORF

   
 

Der Jubiläumssommer im Narrenturm
20. Juni 2009 - 6. August 2009

TOWER OF POWER 2009

Die Sommerveranstaltungen im Narrenturm
Das Programm finden Sie hier>

 

 

 
 

225-Jahre-Feier des Wiener Narrenturms
16. April 2009 / ab 19.00Uhr

Begrüßung: Dr. Beatrix Patzak, Direktorin des Pathologisch-anatomischen Bundesmuseums

Grußworte: Sektionsleiter Dr. Michael FRANZ

Sektionsleiter der Sektion IV des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Das pathologisch anatomische Bundesmuseum untersteht der Sektion IV, Kultur.

Festvortrag: Dr. Renate Zedinger

"Franz Stephan von Lothringen und sein Einfluss auf Wissenschaft und Forschung in der Habsburgermonarchie."

Udo Gossi: Der Genius Loci des Narrenturms

Besonderen Orten, wie dem Wiener Narrenturm, scheinen ein eigener Geist innezuwohnen, ein Genius loci.

Der Künstler Ugo Dossi arbeitet an der Nahtstelle zwischen Bewussten und Unbewussten. Im Wiener Narrenturm macht Ugo Dossi den Genius loci mit einem Projekt sichtbar, in dem er seine Manifestationen in Form von unbewusst generierten automatischen Zeichnungen auffängt.

 
 

Die Anatomie Des Defekts - Ausstellung
20. März 2008, 25. März 2008

Eröffnung: Donnerstag, 19.3.2009, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Beatrix Patzak, Direktorin Narrenturm
Einführung: Johannes Zweimüller
Öffnungszeiten: Mo 11-16 Uhr, Di - Sa 13-18 Uh

www.bernhardhosa.com; www.ulrikekoenigshofer.at

Die Ausstellung wirft einen Blick auf das, was üblicherweise ausgeblendet wird und keinen eigenen Raum einnimmt. Der Defekt wird nur als Mangel wahrgenommen, er ist sozusagen Un-Ding. Aber wie steht es um den biologischen Defekt: Kann etwas, das von Natur entstanden ist, überhaupt ein Fehler sein?

Bernhard Hosa beschäftigt sich mit dem Verbrecher, der als Störung im gesellschaftlichen System empfunden wird. Die Hirnforschung ist schon seit Beginn des 19. Jh auf der Suche nach einem Schlüssel zur Decodierung des Ich. Damals versuchte man über Hirngewicht oder Schädelform den Verbrecher messbar und damit fassbar zu machen. Junge Disziplinen wie die Genetik eröffnen heute ganz neue Möglichkeiten, die Psyche der bio-chemischen Maschine Mensch zu vermessen, Defekte auszuforschen, Abnormitäten zu attestieren. Die Arbeiten hinterfragen solch reduzierende Sichtweisen der Wissenschaft, die die offizielle Autorität darüber innehaben, was als psychisch krank, also fehlerhaft zu werten ist.

Ulrike Königshofer seziert die Mechanismen von Wachstums- und Entwicklungsprozessen, wie sie in der Natur vorkommen. Seit Darwin wissen wir, dass erst durch eine zufällige Mutation in der Genstruktur neue Arten entstehen können. Die Evolution setzt also gerade auf das Prinzip der Fehlerhaftigkeit, weil sie dadurch entwicklungsfähig bleibt, der Fehler ist hier sozusagen Programm. Im Gegensatz zu simpler, regelmäßiger Wiederholung kann er ein Plus an Komplexität schaffen und dadurch unerwartete Veränderungen, etwas Neues entstehen lassen. Die Arbeiten rücken den Defekt in ein anderes Licht. Wo er im üblichen Sprachgebrauch immer negativ besetzt ist, zeigt sich hier sein latentes Potential.

 
 

Weihnachtsmarkt im Narrenturm
Mittwoch, 10. Dezember 2008, 15:00-18:30 Uhr

Leider hat uns die Magistratsabteilung 7 die von der Bezirksvertretung 9 zugesagte Förderung nicht ausbezahlt. Daher befindet sich der Verein in einer finanziellen Krise. Aus diesem Grund hat sich unser wertes Vereinsmitglied, Frau Isabelle FEHLE bereit erklärt mit ihren "wunder&schönen" Sachen einen Weihnachtsmarkt im Narrenturm zu veranstalten.

Der Reinerlös kommt dem Verein der Freunde der pathologischen Museen Österreichs zugute.

Ebenfalls werden wir im Rahmen dieses Nachmittags einen Büchertisch organisieren.
Alle jene, die noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk sind, werden hier sicher fündig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen Sie bei einem Punsch und Weihnachtskeksen begrüssen zu dürfen.

 
 

Albert Wendt liest aus Betti Kettenhemd (Verlag Jungbrunnen)
Mittwoch, 19.November 2008, 15:00-16:30 Uhr

Bettina von nebenan fürchtet sich vor allem und jedem. Ganz besonders vor dem Schwarzen Mülleimer, einem großen, gefährlichen Hund. Sie beobachtet ihn immer wieder und wagt nicht, ihm nahe zu kommen. Aber als Bettina den Schwarzen Mülleimer aus dem Dornengestrüpp vor dem Haus befreit, in dem er sich verheddert hat, werden die beiden Freunde. Der Hund saust davon und lässt seine Kette zurück, eine schützende und starke Kette, die schon viel erlebt hat. Die schlingt Bettina um ihren Körper und ist von nun an die mutige Betti Kettenhemd. Mit dem Schwarzen Mülleimer und dem Rebhuhn Tek-tek lebt sie im Revier von Dr. Müller-Meckel. Dem ist Unordnung ein Dorn im Auge und er versucht alles, um Betti loszuwerden. Aber nicht einmal die übelsten Gemeinheiten können Betti etwas anhaben.

Im Anschluss an die Lesung im Magier-Saal gibt es eine Führung durch das Museum.

Ab 8Jahre, max. 20 TeilnehmerInnen.
Eintritt zur Lesung frei,
Eintritt zur Führung: 3€ pro Person.

Hier der Link für die Anmeldung.

 
 

Klaus FERENTSCHIK - „Der Weltmaschinenroman”
19. November 2008 / 19.00Uhr
- Lesung

Im Oktober 1958 sieht Franz Gsellmann (1910-1981) in einem Zeitungsartikel über die Weltausstellung die Abbildung des Atomiums. Der Landwirt, der im Voralpengebiet der Steiermark einen kleinen Hof betreibt, ist davon so fasziniert, dass er mit dem Zug nach Brüssel reist, sich das Atomium ansieht, davon ein kleines Messingmodell erwirbt und am selben Abend zurück fährt.

Er hatte schon immer davon geträumt, eine Maschine zu bauen und glaubt, nun dafür das geeignete Fundament gefunden zu haben. Tags darauf beginnt er in einer Stube das Atomium nachzubauen und fügt allmählich zahlreiche Teile an, die er findet, geschenkt bekommt, kauft und richten läßt.

So entsteht, zuerst noch im Geheimen, seine Wundermaschine. Er vernachlässigt Haus und Hof und investiert alles, sogar die Ernteerträge, in die Entwicklung dieser Maschine, zum Leidwesen der Familie, die unter Platzmangel leidet und hart arbeiten muss, um die Landwirtschaft aufrecht zu erhalten.

Als der Raum für seinen Riesenapparat zu klein wird, tätigt er am Haus einen Anbau, stellt die Maschine hinein, um ihren Bau noch obsessiver voran zu treiben. Gsellmann wird dafür zeitlebens verspottet und verachtet, von wenigen Personen aber auch gelobt und als großer Künstler respektiert, ohne sich dessen bewußt zu sein. Nachdem er als letzten Handstreich ein großes, drehbares Fragezeichens montiert hat, erklärt Gsellmann kurz vor seinem Tod die Weltmaschine für beendet. Trotz seiner Hoffnungen, die er zeitlebens in sie setzte, erzeugt und nützt sie nichts, und ihre einzige Funktion besteht darin, Maschine zu sein, die Maschine spielt.

 

In diesem Herbst begeht die Weltmaschine, wie das Atomium, ihren 50. Geburtstag, und 50 Jahre sind es her, dass Gsellmann zur Expo 58 nach Brüssel gefahren ist, um zum Fundament für seine Maschine zu kommen. Die Jubiläen bilden auch den Anlass für den biographischen Roman über Gsellmann und die Weltmaschine, den Klaus Ferentschik nun nach langen Recherchen präsentiert. Dabei handelt es sich auch um den literarischen Nachweis, dass die Weltmaschine nicht das Kuriosum eines irren Bauern darstellt, sondern ein Kunstwerk, dessen gebührender Platz sich zwischen Werken von Marcel Duchamp und Jean Tinguely befindet.

Klaus Ferentschik, geboren 1957 im badischen Graben, gymnasial unterrichtet in Karlsruhe, promoviert in Wien, lebt heute in Berlin. Er ist Regent im Collége de Pataphysique, Paradiesforscher, Verfasser einer geschlechtsspezifischen Romantriologie und eines Buches über die Pataphysik, die Wissenschaft von den imaginären Lösungen.

 
 

„SCHÜSSLER – SALZE” - Vortrag
Mittwoch, 22.Oktober 2008, Beginn 18:30 Uhr

Anlässlich des 110. Todestages von Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler wird Frau Tina GOIGNER über die Geschichte, Entwicklung und heutige Anwendung der Schüßler-Salze sprechen.

Eintritt zum Vortrag: Spende.

 
 

Tag des Denkmals im Narrenturm
Sonntag, 28.September 2008

Für den Tag ist der Stock E, C und A für BesucherInnen geöffnet.


10.00 - 15.00 Architekturführungen
Dauer ca. 45 Minuten, Kosten: Spende
Anmeldung im Museumsshop

10.00 Eröffnung einer Kalkgrube
Im Beisein des Bundesdenkmalamtes wird die praktische Vorraussetzung der Renovierung des Narrenturms geschaffen.

Im Anschluss diskutiert Architekt Thomas Kratschmer mit verschiedenen Experten über Renovierungsideen vor Ort. Gemeinsamer Rundgang und Diskussion.

11.00 bis 13.00 Verpflegung nach der 1. und 2. Klasse zu halben Portionen
Gekocht nach Angaben aus: Michael Viszanik, Leistungen und Statistik der k.k. Irrenheilanstalt zu Wien, 1843.

13.00 - 15.00: Zellenbetrieb
In den Zellen können Besuche empfangen werden.

Es diskutieren, sprechen, erzählen, erklären: Alfred Stohl, Autor und Historiker, Carlos Watzka, Soziologe, Thomas Kratschmer, Architekt, Führer/innen des Museums.

Musikinstallation:
Musik aus der Zeit seiner apostolischen Majestät Josef II., Römisch Deutscher Kaiser, Erzherzog von Österreich, König von Ungarn und Böhmen.


Ottorino Respighi Georg Mathias Monn
Antonio Salieri Carlos d`Ordonez

15.00 - 17.00 Gastspiel des ERSTES WIENER LESETHEATERS
Jean Giraudoux, "Die Irre von Chaillot"
Sonntag, 28. 9. 2008, 15:00
Mit: Margot Ganser-Skofic - Manuel Girisch - Eszter Hollósi - Ottwald John - Gerda Kamna - Inge Pedarnig - Maren Rahmann - Gabriela Schmoll - Rolf Schwendter (VA) - Walter Skotton - Helmuth Stradal u.a.


Ende 17.00


 
 

Buchpräsentation "Wiener Krankenanstalten ab 1900"

Mittwoch, 10. Sept. 2008, 18:30

DER LIT VERLAG UND DAS PATHOLOGISCH-ANATOMISCHE BUNDESMUSEUM LADEN ZUR BUCHPRÄSENTATION "Wiener Krankenanstalten ab 1900"

Diese Arbeit bietet eine qualitative Betrachtung der Wiener Krankenanstalten im 20. Jahrhundert. Sie ist mit den abgedruckten Datentabellen zusätzlich Nachschlagewerk und Quelle für weitere Fragestellungen. Rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung der stationären Versorgung werden thematisiert. Die Diskussion ausgewählter Kapitel rundet den Blick auf das zu jeder Zeit aktuelle und im Interesse der Bevölkerung befindliche Krankenanstaltenwesen ab.

Praschinger Andrea, Jg. 1978, Doktoratsstudium Geschichte an der Universität Wien, Dissertation zu den Krankenanstalten Wiens. Arbeitet für die Medizinische Universität Wien.


Es sprechen:
Dr. Beatrix Patzak (Direktorin des Pathologischanatomischen Bundesmuseums)
Richard Kisling (LIT Verlag)
Univ.-Doz.Dr. Manfred Skopec (Institut für Geschichte der Medizin)
Dr. Andrea Praschinger (Autorin)

Nach der Präsentation des Buches werden Erfrischungen gereicht.

Führung für Interessierte vor der Präsentation: ab 18:00Uhr
(Anmeldung bei Andrea Praschinger erforderlich)

 
   

DIE AUSSTELLUNG MENSCHLICHER KÖRPER IM ÖFFENTLICHEN RAUM
Sommerveranstaltungen des Pathologisch-anatomischen Bundesmuseums
2008

Ist der menschliche Körper Sperrzone des öffentlichen Lebens? Was darf ein Museum zeigen? Gibt es einen Unterschied zwischen der Ausstellung des lebenden und des toten Menschen? Was darf bleiben und was muss zurückgegeben werden?

Diese und weitere Fragen wollen wir heuer mit unserem Publikum diskutieren und beantworten!
Das pathologisch – anatomische Bundesmuseum ist eine der ältesten und umfangreichsten Sammlungen menschlicher Körperteile, aufbewahrt und ausgestellt im Wiener Narrenturm, einem der verwirrensten Gebäude des 18ten Jahrhunderts – wo sonst kann Auseinandersetzung mit den Tabus unserer Gesellschaft stattfinden.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

 
   

"Sondertermine Veterinärmedizinische Führung"

In den Semesterferien sind am Mo. 11. Februar 2008 / 10.00Uhr und am Di. 12.Februar 2008 / 10.00Uhr zwei Sondertermine für Veterinärmedizinische Führungen geplant.

ACHTUNG! Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

 
 
 

"Die Ausstellung menschlicher Körper im öffentlichen Raum"

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie zu einer Veranstaltung zum Thema „Die Ausstellung menschlicher Körper im öffentlichen Raum“ am 20. und 21. Juni 2008 in das Pathologisch anatomisches Bundesmuseum, 1090 Wien, Spitalgasse 2,
13. Hof / Uni-Campus, einladen.


Bereits mit den „Stuttgarter Empfehlungen“ (http://www.igm-bosch.de/f7.htm) wurde 2003 erstmals in einer Expertenrunde damit begonnen, über Richtlinien zum Umgang mit Präparaten aus menschlichem Gewebe in Museen und im öffentlichen Raum zu diskutieren.

Das wachsende Publikumsinteresse an wissenschaftlichen Sammlungen wirft wiederum die Frage nach der ethischen Verantwortung von Verantwortlichen in Museen und Sammlungen gegenüber der Öffentlichkeit auf.

Gerade die Diskussion mit Fachleuten, die im Museumsalltag mit diesen Fragenkomplex befasst und konfrontiert sind, kann dazu beitragen, eine eigene Position zu entwickeln und gegenüber der Öffentlichkeit sowie der Träger von einschlägigen Museen und Sammlungen zu vertreten.

In der Wiener Tagung sollen vor allem die Aspekte der Medienarbeit und der Stellung der wissenschaftlichen Nutzung der aufbewahrten Musealpräparate von unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden.

Wir laden daher alle Personen, die Interesse haben, einen Vortrag bei dieser Tagung zu halten ein, ein Abstract maximal 500 Wörter an die E-mail: pat@via.at oder an Fax: 01/ 406 86 72 /5 oder an: Pathologisch anatomisches Bundesmuseum, Spitalgasse 2; 1090 Wien bis 15. Februar 2008 zu senden.

Sollten Sie keinen eigenen Vortrag anmelden wollen, sich aber für das Thema interessieren, möchten wir Sie ebenfalls einladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich für weitere Informationen an uns zu wenden.

Dr. Beatrix Patzak
Direktorin


English version
 
 

Präsentation der CD-ROM über die Mikroskopesammlung des PBM

am Mittwoch, 5. März 2008

Geplanter Ablauf:

    •   16.00Uhr       Möglichkeit zur Besichtigung der Mikroskope
    •   17.00Uhr       Vorführung eines Sonnenmikroskops
    •   18.30Uhr       Präsentation der CD-ROM
    •   19.00Uhr       Mikroskopieren an historischen Mikroskopen / Buffett

Frau Dr. Reyer, ein Vereinsmitglied, hat sich bereit erklärt die BesucherInnen an den historischen Mikroskopen zu betreuen.

Die Direktion des PBM ersucht um zeitgerechte Anmeldung zu obiger Veranstaltung unter
01/406-86-72/2 oder pat@via.at.

Auf Ihr zahlreiches Erscheinen freut sich

Dr. Beatrix PATZAK
Direktorin

 
 

"Führungen in Tschechisch und Slowakisch" - Januar bis März 2008
"Prehliadky v českom alebo slovenskom jazyku"

V mesiacoch január, február a marec 2008 ponúkame špeciálne našim návštevníkom zo Slovenska a z Čiech štadardné prehliadky cez odbornú a štúdijnú zbierku Patologicko-Anatomického Múzea v českom alebo slovenskom jazyku

In den Monaten Jänner, Februar und März 2008 bieten wir speziell für unsere Gäste aus der Slowakei und der Tschechischen Republik Standardführungen durch die Fach- und Studiensammlung des PBM in slowakischer und tschechischer Sprache an.

In January , February and March 2008 we offer specially for our guests from the Czech and Slovak Republics Standard guided tours in Slovak and Czech through the professional- and the study-collection of the Federal Pathologic-anatomical Museum.


 
 

HERZBLUT - Ausstellung von 31.08. -  05.09.2007

Die Ausstellung zeigt Acrylbilder von P.-A. Linhart, die volkstümliche Sammlung Dr.Trenkler, Bilder zur Herzbestattung von Prof. Dietz und Präparate des Pathologisch anatomischen Bundesmuseums.       

Eröffnung: 30. August 2007 um 20.00 Uhr

Einleitung: Direktorin Dr. Beatrix Patzak
Erläuterungen durch den Künstler P.–A . Linhart

Besichtigungsmöglichkeiten der Ausstellung:

Freitag, 31. August 2007 von 8.00 bis 12.00 Uhr
Samstag, 1. September 2007 von 10.00 bis 13.00 Uhr
Montag, 3. September 2007 von 17.00 bis 19.00 Uhr
Dienstag, 4. September 2007 von 12.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch, 5. September 2007 von 12.00 bis 18.00 Uhr

Vorträge zum Thema:

  • Samstag, 1. September 2007 um 12.00 Uhr:
    „Das Herz als Organ und Symbol“
    Univ. Ass. Mag. Dr. Elisabeth Timm
    Institut für Europäische Ethnologie, Wien

  • Montag, 3. September 2007 um 18.00 Uhr:
    „Ewige Herzen – Geschichte der Herzbestattung in Europa“
    Univ. Prof. Dr. Armin Dietz

  • Mittwoch, 5. September 2007 um 18.00 Uhr
    Schlußvorträge und Finissage

Zum Download:   Herzblut - Flyer

 


 

Sommerveranstaltungen 2007

„TOWER OF POWER ’07/Der 5. Sommer im Narrenturm“

Wer die Sommerferien in Wien verbringt (oder hier Urlaub macht), sollte sich die heurigen Sommerveranstaltungen im Narrenturm – Eröffnung: Samstag, 7. Juli; anschließend jeden Donnerstag bis inkl. 30 August – keinesfalls entgehen lassen.

Zur Erklärung: Der Narrenturm ist das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum in Wien, ein historisch wertvoller Bau mit einer medizinisch wertvollen Sammlung, dem es notorisch an Mitteln für die Renovierung fehlt. Um ein breiteres Publikum auf den Turm aufmerksam zu machen und auch Geld für die Erhaltung des Gebäudes und seiner international bekannten Kollektion zu sammeln, finden jeden Sommer kulturelle Veranstaltungen und (populär-)wissenschaftliche Vorträge statt –und zwar (bei Schönwetter) im Hof des Gebäudes, bei geringem Eintritt und mit Büffet.

Bei Schlechtwetter werden die Veranstaltungen in den Vortragssaal des Narrenturms verlegt. Da vor allem im Saal die Anzahl der Plätze begrenzt ist, empfehlen wir Anmeldung und Platzreservierung.

Organisation: Pathologisch-anatomisches Bundesmuseum unter Mitwirkung von Heidelinde Moser und des Wiener Journalisten und Autors Peter Hiess/in Kooperation mit der Netzzeitschrift EVOLVER (http://www.evolver.at)

Das Programm sowie nähere Informationen finden Sie hier.

 
 

Vernissage
Herbert Stiegler

S p u  r   i m   S c h n e e

Donnerstag, 22.02.          18h00  Eröffnung der Ausstellung
        
Dauer der Ausstellung        22.03.  zu den Museumsöffnungszeiten

 

 

Vernissage
Maria Kotrc-Erlinger

U n t e r    d e r    O b e r f l ä c h e
Bilder und Objekte 2004-2006

Dienstag, 7.11.          18h30  Eröffnung der Ausstellung
   
Begrüßung: Direktorin Dr. Beatrix Patzak
Einführung: Mag. Andrea Brenner
   
Pressetext: MS-Word: presseinformation.doc

Dauer der Ausstellung: 7.11.2006-12.1.2007

Für Besuche außerhalb der Öffnungszeiten des Museums
bitte um Vereinbarung unter der Nummer 0664 36 46 814

 


 

Buchpräsentation

Vlasimil Kozon
D e r    P f l e g e p h a l e r i s t i k    K a t a l o g    Ö s t e r r e i c h

Anlässlich der Veröffentlichung des Pflegephaleristik Katalogs Österreich
lädt das Pathologisch-anatomische Bundemuseum gemeinsam mit dem Autor
des Buches, Herrn Vlastimil Kozon zur Buchpräsentation am 26.10.2006
um 10.00 Uhr im Pathologisch-anatomischen Bundesmusum.
(Veranstaltungsraum 5. Stock)

An diesem Tag ist es von 9.00 bis 12.00 den BesucherInnen möglich,
die Schausammlung und die Ausstellung für Pflegeberufe zu besichtigen!

Am Nationalfeiertag ist der Eintritt frei und das Buffet geöffnet.

 



 

Sommerveranstaltungen des Pathologisch-anatomischen Bundesmuseums

T o w e r    o f    P o w e r

Das vollständige Programm finden Sie hier.